Employee Wellbeing
Employee Wellbeing positiv: Eine Hand wählt ein lächelndes Gesicht aus dem Emotionsblock.
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Employee Wellbeing

Employee Wellbeing positiv: Eine Hand wählt ein lächelndes Gesicht aus dem Emotionsblock.

Employee Wellbeing ist ein zentrales Thema in der heutigen Arbeitswelt. In einer Zeit, in der die Arbeitsbelastung stark zunimmt, gewinnt die Förderung vom Employee Wellbeing an Bedeutung.
Die Mitarbeiter und deren Gesundheit, Wohlbefinden und die Zufriedenheit spielen eine zentrale Rolle für langfristigen Unternehmenserfolg. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen unter anderem, was genau Employee Wellbeing ist, wie sich die Corona-Pandemie darauf auswirkte und welche Strategien für Ihr Unternehmen empfehlenswert sind.

Was ist Employee Wellbeing?

Employee Wellbeing, auch als Mitarbeiterwohlbefinden oder Mitarbeitergesundheit und -zufriedenheit bekannt, ist ein zentrales Thema in der heutigen Arbeitswelt. 

Der Begriff hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da Unternehmen erkannt haben, dass das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter eine entscheidende Rolle für den Erfolg spielt.

Zum Erhalt des Beschäftigten-Wohlbefindens gehört weit mehr als „nur” die physische Gesundheit. 

  • Physische Gesundheit: Die Unterstützung der körperlichen Gesundheit der Mitarbeiter durch Aktivitäten wie ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheitsprogramme, Fitnessangebote und gesunde Ernährung.
  • Psychische Gesundheit: Das Bewusstsein für psychische Gesundheit am Workplace ist von großer Bedeutung. Hierzu gehören Programme zur Stressbewältigung, mentale Unterstützung und Maßnahmen zur Reduzierung von Arbeitsbelastungen.
  • Arbeitsumgebung: Die Gestaltung einer angenehmen Arbeitsumgebung, die die Produktivität fördert und Stress reduziert, ist ein wichtiger Aspekt. Dazu gehört die Schaffung eines ergonomischen, sicheren und ansprechenden Arbeitsplatzes.
  • Work-Life-Balance: Die Förderung einer ausgewogenen Beziehung zwischen beruflichem Engagement und persönlichem Leben ist entscheidend. Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit von Home-Office und Elternurlaub sind Beispiele für Maßnahmen zur Unterstützung des Ausgleichs zwischen Arbeit und Freizeit.
  • Soziale Unterstützung: Ein unterstützendes soziales Umfeld am Arbeitsplatz, das die Zusammenarbeit und den Teamgeist fördert, kann das Wohlbefinden der Mitarbeiter positiv beeinflussen.
  • Berufliche Entwicklung: Die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und persönlichen Weiterbildung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Mitarbeiter, die sich beruflich weiterentwickeln können, sind in der Regel zufriedener und motivierter.
  • Anerkennung und Belohnung: Die Wertschätzung von Leistungen der Mitarbeiter, sei es finanziell oder durch andere Formen der Anerkennung, trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit und zum Wohlbefinden bei.

Retention-Maßnahmen fürs Wohlgefühl

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Die Förderung der Zufriedenheit der Mitarbeiter ist für Unternehmen von großer Bedeutung, da zufriedene, physisch und mental gesunde Mitarbeiter in der Regel produktiver, engagierter und weniger anfällig für ein Burnout und Fluktuation sind. 

Es handelt sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität der Mitarbeitende am Arbeitsplatz zu verbessern und gleichzeitig die Produktivität und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern.

Warum ist Employee Wellbeing wichtig?

Das Wohlbefinden der Mitarbeiter ist von entscheidender Bedeutung, da es zahlreiche Benefits sowohl für die Mitarbeiter selbst als auch für das Unternehmen bietet. 

Ein wichtiger Aspekt ist die Reduzierung von krankheitsbedingten Fehlzeiten.

Unternehmen, die sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern, fördern ihre Gesundheit und verringern dadurch Ausfallzeiten aufgrund von Krankheit. Dies trägt zur Kosteneinsparung und Kontinuität im Arbeitsablauf bei.

Die Mitarbeiterbindung ist ein weiterer entscheidender Punkt. Unternehmen, die sich um das Wohlbefinden ihrer Belegschaft sorgen, haben oft eine niedrige Mitarbeiterfluktuation. Das bedeutet weniger Kosten für die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter sowie eine stabilere und erfahrene Belegschaft. Zudem hat es eine positive Auswirkung auf das Image eines Unternehmens. Ein Unternehmen, das sich um das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter kümmert, wird oft als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen und gewinnt leichter qualifizierte Fachkräfte. Dies verbessert nicht nur das Unternehmensimage, sondern stärkt auch die Kundenloyalität. 

Erfolgreiches Unternehmen mit glücklichen Mitarbeitern im modernen Büro

Die Fürsprache des Wohlbefindens der Mitarbeiter wirkt sich auch auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Zufriedene Mitarbeitende sind eher bereit, sich positiv über das Unternehmen zu äußern und sind kundenorientierter, was das Kundenerlebnis verbessert.

Des Weiteren fördert Employee Wellbeing Kreativität und Innovation, da Mitarbeiter, die sich in einer unterstützenden Umgebung wohlfühlen, eher bereit sind, neue Ideen einzubringen und Risiken einzugehen.

Nicht zuletzt trägt das Wohlbefinden der Angestellten zur Bewältigung von Stress und Burnout bei, was sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen zugutekommt.

Zusammengefasst ist das Wohlergehen der Angestellten nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine strategische Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Es schafft eine gesunde und produktive Belegschaft, die maßgeblich zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Welche Auswirkung hatte die Corona-Pandemie? 

Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die mentale Gesundheit der Mitarbeiter:innen am Arbeitsplatz gehabt. Eine der offensichtlichsten Veränderungen war der gestiegene Stress, die Angst und die Depressionen, die viele Arbeitnehmer in dieser Zeit erlebten. Die Unsicherheit über die eigene Gesundheit, die Gesundheit von Angehörigen und die berufliche Zukunft belastete die mentale Gesundheit erheblich. Ebenso führte die soziale Isolation, die mit Lockdowns und der verstärkten Arbeit im Homeoffice einherging, zu einem Mangel an sozialen Interaktionen. Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben im Homeoffice führte bei einigen Mitarbeitern zu Arbeitsüberlastung und einem Burnout. Die Schwierigkeit, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen, verstärkte den Stress und die Erschöpfung. Die Sorge um die Gesundheit am Workplace wurde zu einer großen Herausforderung. Mitarbeiter machten sich Sorgen vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz, was wiederum das allgemeine Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit beeinflusste. Des Weiteren wurde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine weitere Hürde.

Mit Schließungen der Schulen und Kitas hatten viele Eltern Schwierigkeiten, Arbeit und Kinderbetreuung zu koordinieren, was ebenfalls zu erhöhtem Stress und einer angespannten Work-Life-Balance führte. Ein weiterer Aspekt ist der verstärkte Einsatz von digitalen Kommunikations- und Kollaborationstools. Dies führte zu einer Art „Digitalermüdung“. Ständige Online-Kommunikation kann zu Erschöpfung und mentaler Überlastung führen.
Unternehmen reagierten auf diese Herausforderungen, indem sie verstärkt Maßnahmen zur Unterstützung des Mitarbeiterwohlbefindens ergriffen.
Dazu gehörten verstärkte Unterstützung für die mentale Gesundheit der Mitarbeiter, die Einführung flexibler Arbeitszeiten, der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit und die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen.
Die Pandemie hat die Bedeutung von Mitarbeiterwohlbefinden und psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus gerückt. Unternehmen sind zunehmend bestrebt, die Standhaftigkeit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu fördern, um besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Auf einen Blick: Corona und die neue Arbeitswelt

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Was ist die Kritik am Employee Wellbeing?

Eine der Hauptkritikpunkte bezieht sich auf die Unschärfe in der Definition und die Schwierigkeit, das Wohlbefinden der Mitarbeiter objektiv zu messen. Dies macht es schwer, klare Kennzahlen zu entwickeln, um den Fortschritt in diesem Bereich zu bewerten.

Ein weiteres Anliegen betrifft die mögliche Überforderung von Arbeitgebern. In kleinen Unternehmen mit begrenzten Ressourcen könnten zu viele Maßnahmen zur Förderung des Employee Wellbeing eine Belastung darstellen. Die Implementierung solcher Programme erfordert Zeit und finanzielle Ressourcen, was in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu einer Herausforderung werden kann.

Während einige Benefits, wie flexible Arbeitszeiten oder ergonomische Arbeitsplätze, für die meisten Mitarbeiter von Vorteil sind, erfordern andere, eine individuelle Herangehensweise.

Es gibt auch Bedenken hinsichtlich einer möglichen Ausnutzung des Konzepts. Einige Arbeitgeber können von ihren Mitarbeitenden erwarten, dass sie übermäßige Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden übernehmen, anstatt strukturelle Veränderungen in der Arbeitsumgebung vorzunehmen.

Die Nachhaltigkeit ist ein weiterer Kritikpunkt. Einige Unternehmen betrachten solche Programme als kurzfristige Trends, anstatt langfristige und nachhaltige Veränderungen in der Culture des Unternehmens zu schaffen.

Schließlich ist die mangelnde Integration von Employee Wellbeing in die Gesamtstrategie des Unternehmens ein weiterer Kritikpunkt. Oft fehlt es an Struktur und Integration zwischen Wohlbefinden und anderen geschäftlichen Zielen.

Trotz dieser Kritikpunkte bleibt die Förderung des Wohlergehens ein wichtiges Anliegen für viele Unternehmen. Die Berücksichtigung dieser Herausforderungen kann dazu beitragen, Programme effektiver und nachhaltiger zu gestalten. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeiter und den Zielen des Unternehmens ist entscheidend, um langfristige positive Veränderungen zu bewirken.

Was sind mögliche Probleme beim Employee Wellbeing?

Die Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und den Angeboten der Arbeitgeber:innen im Bereich Employee Wellbeing ist ein bestehendes Problem. Mitarbeitende favorisieren ganzheitliche und präventive Ansätze zur Förderung ihres Wohlbefindens, während Arbeitgeber:innen oft auf reaktive und episodische Interventionen setzen. Diese Diskrepanz kann aufseiten der Mitarbeitenden Frustration und Unzufriedenheit auslösen, was sich letztlich auf die Produktivität und die Geschäftsergebnisse negativ auswirken kann.

Verschiedene Faktoren tragen zu dieser Unstimmigkeit bei, wobei eine der Hauptursachen die Haltung der Arbeitgeber:innen gegenüber dem Wohlergehen der Beschäftigten ist. Viele Arbeitgeber:innen sehen das Wohlergehen ihrer Angestellten lediglich als eine Angelegenheit der Regelkonformität oder als eine Kostenbelastung, die verwaltet werden muss. Diese begrenzte Sichtweise verhindert, dass Arbeitgeber die breiteren Vorteile in Betracht ziehen, die sich aus einer Verbesserung der Maßnahmen ergeben können, wie etwa reduzierte Ausfallzeiten, niedrigere Mitarbeiterfluktuation und gesteigerte Produktivität.

Die Überbrückung dieser Differenz zwischen den Erwartungen der Mitarbeitenden und den Maßnahmen der Arbeitgeber:innen ist keine einfache Aufgabe, da es keine Einheitslösung gibt. Dennoch können Arbeitgeber:innen spezifische Schritte unternehmen, um erste Fortschritte in diese Richtung zu erzielen. 

Was ist der häufigste Fehler, den Unternehmen beim Employee Wellbeing machen?

Der häufigste Fehler, den Unternehmen dabei machen, ist die Vernachlässigung oder die unzureichende Priorisierung dieser wichtigen Faktoren. Hier sind einige spezifische Fehler, die Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden oft begehen:

Mangel an Aufmerksamkeit und EngagementViele Unternehmen vernachlässigen das Employee Wellbeing, indem sie es nicht ausreichend beachten oder nicht die erforderlichen Ressourcen und Aufmerksamkeit darauf verwenden.
Fehlende KommunikationUnternehmen versäumen es oft, mit den Mitarbeitern über ihre Initiativen zu kommunizieren. Dies kann dazu führen, dass die Mitarbeiter nicht wissen, welche Unterstützung und Ressourcen verfügbar sind.
Eintönige AnsätzeEin weiterer häufiger Fehler besteht darin, sich auf eintönige Ansätze zur Förderung des Employee Wellbeing zu verlassen, ohne die Vielfalt der Bedürfnisse und Präferenzen der Mitarbeiter zu berücksichtigen.
Fehlende MitarbeiterbeteiligungWenn Mitarbeiter nicht in die Gestaltung von Programmen und -Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz einbezogen werden, können diese weniger effektiv sein, da sie möglicherweise nicht den Bedürfnissen und Erwartungen der Mitarbeiter entsprechen.
Kurzfristige DenkweiseUnternehmen, die kurzfristig denken und den Fokus auf unmittelbare Gewinne legen, neigen dazu, langfristige Initiativen zu vernachlässigen.
Fehlende Integration in die UnternehmenskulturEmployee Wellbeing sollte Teil der Unternehmenskultur sein, und Unternehmen, die es isoliert betrachten, machen oft einen schwerwiegenden Fehler.
Unzureichende Schulung der FührungskräfteFührungskräfte haben einen erheblichen Einfluss auf das Wohlgefühl der Mitarbeitenden. Unternehmen, die ihre Führungskräfte diesbezüglich nicht schulen, können die positiven Auswirkungen der Programme verringern.
Ignorieren von Diversität und InklusionDas Employee Wellbeing sollte für alle Mitarbeiter, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Religion oder anderen Merkmalen, relevant sein. Unternehmen, die die Vielfalt und Inklusion in ihren Wellbeing-Strategien nicht berücksichtigen, machen einen entscheidenden Fehler.
Fehlende kontinuierliche EvaluationUnternehmen, die nicht regelmäßig die Wirksamkeit ihrer Wellbeing-Maßnahmen überprüfen und anpassen, können nicht sicherstellen, dass sie den sich ändernden Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden gerecht werden.
Trennung von physischem und psychischem WohlbefindenEin weiterer Fehler besteht darin, physisches und psychisches Wohlbefinden getrennt zu betrachten, obwohl sie eng miteinander verbunden sind. Unternehmen sollten ganzheitliche Ansätze verfolgen, die beides berücksichtigen.

Um diese Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, dass Unternehmen das Wellbeing als strategisches Ziel und langfristige Investition betrachten, die zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität beiträgt. 

Was sind gute Strategien für Employee Wellbeing?

Um die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen am Arbeitsplatz langfristig zu steigern, sind hier hilfreiche Strategien für ein gutes Mitarbeiterwohlbefinden: 

 Hochformatige Illustration im Pop-Art-Stil mit 12 Symbolen, die in einer vertikalen Reihe angeordnet sind. Jedes Symbol hat lebendige Farben und einen

Führung und Unterstützung von oben

Die Unternehmensführung sollte das Employee Wellbeing aktiv unterstützen und als strategisches Ziel kommunizieren. Wenn Führungskräfte sich persönlich für das Wohlbefinden der Mitarbeiter engagieren, hat dies eine positive Wirkung auf die gesamte Belegschaft. 

Förderung einer gesunden Work-Life-Balance

Unternehmen sollten flexible Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen und die Möglichkeit zum Arbeiten von zu Hause anbieten, um Mitarbeitern eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben zu ermöglichen.

Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiter sollten in die Gestaltung von Wellbeing-Programmen und -Initiativen einbezogen werden, um sicherzustellen, dass sie ihren Bedürfnissen entsprechen. 

Kommunikation und Schulung

Schulungen für Angestellte und Führungskräfte über Themen wie Stressbewältigung, Konfliktlösung und psychische Gesundheit können dazu beitragen, das Bewusstsein und die Fähigkeiten im Zusammenhang mit Wellbeing zu stärken.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Gesundheitsförderungsprogramme, die physische Aktivität, gesunde Ernährung und Entspannung fördern, können das körperliche Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern.

Psychische Gesundheit unterstützen

Unternehmen sollten Ressourcen und Unterstützung für die Mental Health der Mitarbeiter bereitstellen, einschließlich Zugang zu Beratungsdiensten und Informationskampagnen, die das Kennzeichen im Zusammenhang mit psychischen Gesundheitsproblemen abbauen.

Hochformatiges, farbenfrohes Design im Pop-Art-Stil, das 12 einzigartige Symbole in einer vertikalen Linie zeigt. Jedes Symbol repräsentiert einen Aspekt eines gesunden Arbeitsumfelds und ist mit lebhaften Farbverläufen und dynamischen Formen gestaltet.
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Anerkennung und Belohnung

Anerkennung und Belohnung für gute Leistungen und Engagement können das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern.

Karriereentwicklung und Weiterbildung

Unternehmen sollten Mitarbeiter dabei unterstützen, sich beruflich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen. Dies kann zur Steigerung der Motivation und des Wohlbefindens beitragen.

Arbeitsplatzgestaltung

Ein angenehmes Arbeitsumfeld mit ausreichendem Platz, ergonomischen Arbeitsplätzen und guter Beleuchtung kann ebenfalls das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern.

Feedback und regelmäßige Evaluation

Unternehmen sollten Feedback von Mitarbeitern einholen und ihre Wellbeing-Programme und -Initiativen regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie wirksam sind und den sich ändernden Bedürfnissen gerecht werden.

Förderung von Diversität und Inklusion

Die Unterstützung einer diversen und inklusiven Unternehmenskultur ist entscheidend. Alle Mitarbeiter sollten das Gefühl haben, dass sie akzeptiert und wertgeschätzt werden.

Ganzheitliche Ansätze

Unternehmen sollten physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigen und ganzheitliche Ansätze verfolgen.

Zufriedene Mitarbeiter – mit Benefits!

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Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Strategien für jedes Unternehmen geeignet sind. Die Auswahl der geeigneten Maßnahmen sollte auf den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen der Mitarbeiter basieren und in die Unternehmenskultur integriert sein. Die kontinuierliche Überwachung und Anpassung dieser Strategien sind entscheidend, um sicherzustellen, dass sie effektiv sind und langfristig erfolgreich bleiben.

Zusammenfassung 

Employee Wellbeing, auch als Mitarbeiterwohlbefinden oder -zufriedenheit bezeichnet, gewinnt in der heutigen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Es umfasst Faktoren wie physische und psychische Gesundheit, die Arbeitsumgebung, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Beruflichen und Privatem, soziale Unterstützung, berufliche Entwicklung und Wertschätzung. Die Unterstützung bietet zahlreiche Vorteile, darunter die Reduzierung von Fehlzeiten, die Steigerung der Mitarbeiterbindung und ein positives Unternehmensimage. Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung enorm verstärkt, da sie die mentale Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beeinträchtigt hat. Dennoch gibt es auch Kritikpunkte, darunter die Schwierigkeit bei der Definition und Messung von Wohlbehagen und die Gefahr der Überforderung von Arbeitgebern. Unternehmen sollten diese Herausforderungen berücksichtigen und nachhaltige Programme entwickeln.

Es gibt dabei viele mögliche Probleme. Darunter fallen: Arbeitsbelastung, Konflikte am Arbeitsplatz, mangelnde Work-Life-Balance und ungerechte Entlohnung. Der häufigste Fehler, den Unternehmen machen, ist die Vernachlässigung oder mangelnde Priorisierung des Mitarbeiterwohlergehens. Unternehmen sollten das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter:innen als strategisches Ziel betrachten und Maßnahmen wie Führung und Unterstützung von oben, Förderung der Work-Life-Balance, Mitarbeiterbeteiligung und Schulungen implementieren. Die kontinuierliche Überwachung und Anpassung dieser Maßnahmen sind entscheidend.

Insgesamt ist das Employee Wellbeing nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine strategische Investition, die zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität beiträgt. Unternehmen sollten eine ganzheitliche Herangehensweise verfolgen und die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter berücksichtigen.

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Vivian Elbers
Vivian Elbers ist seit mehreren Jahren als Redakteurin im Benefit-Kosmos tätig. Als angehende Marketing Managerin produziert sie mit ihrer Expertise verschiedene informative Inhalte für das Journal und klärt die Leser:innen über die aktuellsten Themen in der HR-Welt auf.

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