Hallo 2023 – Hier sind 5 Jahresvorsätze für Personaler

Neues Jahr, neuer Start. Hier sind 5 knackige Jahresvorsätze für Personaler, um Ihnen Impulse für Ihre Fokus- und Zielsetzungen 2023 zu setzen.

1. Hinterfragen von manuellen Tätigkeiten

Manuelle Tätigkeiten beanspruchen viel Zeit. Dabei gilt es nicht nur die eigenen Kernprozesse, sondern auch die kleinen Tätigkeiten zu hinterfragen. Durch eine effizientere Gestaltung von wiederholenden Arbeitsschritten bleibt mehr Zeit für anderes.

2. Eliminierung von Schnittstellen

Wenn sich Aufgabenbereiche kreuzen, entsteht die Gefahr von mehrfach durchgeführten Arbeitsschritten. Das bremst den Arbeitsprozess, führt zu höheren Kosten durch zum Beispiel teure Überstunden oder eine längere Laufzeit von Maschinen und kann den Verlust der Bewerbenden durch verlängerte Wartezeiten bewirken. Daher sollten Verantwortungsbereiche genau festgelegt und Aufgabenfelder detailliert getrennt werden. Allgemein benötigt dies zu Beginn mehr Absprache und einen höheren Koordinationsaufwand. So können ungewollte Schnittstellen und Ineffizienzen eliminiert, Prozesskosten gesenkt und Bewerbende gehalten werden.

3. Mitarbeiter glücklicher machen

Immer mehr Studien decken auf, dass Mitarbeitende effizienter arbeiten, je höher der Wohlfühlfaktor in der beruflichen Ausübung ist. Dabei spielen die Verhältnisse innerhalb des Kollegiums und die Bindung an das Unternehmen eine bedeutende Rolle. Beides kann durch organisierte Teamevents, gemeinsame Sportkurse im Büro oder sonstigen Aktivitäten, die mit dem gesamten Team durchgeführt werden, gefördert werden. Somit steigt neben dem Teamspirit und dem Zusammenhalt letztlich auch der Wohlfühlfaktor im Office an. Um die Bindung der Mitarbeitenden an den Betrieb zu begünstigen, sollte eine flexible Arbeits- und Remotekultur aufgebaut werden. So können die Arbeitnehmenden selbstbestimmter handeln und bekommen das Gefühl, ihr Privat- und Berufsleben besser vereinigen zu können. Auch Benefits, die auf die individuellen Bedürfnisse der Angestellten angepasst werden können, sind unausweichlich für eine langfristige Mitarbeiterbindung. Welche Benefits aber wirklich gewollt sind und von welchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beidseitig profitieren können, erfahren Sie hier. Diese “Gehaltsextras” stellen langfristig gesehen aber keine Gehaltserhöhungen dar. Um die Motivation der Angestellten aufrechtzuerhalten, sind geldwerte Boni und Lohnerhöhungen bei guter Performance essenziell.

4. Employer Branding steigern

Die Ausarbeitung des Employer Brandings leitet sich aus Punkt drei ab und trägt das Bild des Arbeitgebers nach außen. Um sich auf dem umkämpften Arbeitgebermarkt behaupten zu können, muss auch das Image als Arbeitgeber neben einem passenden Anfangsgehalt stimmen. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden fließt hierbei in unabhängige Bewertungssysteme über das Unternehmen als Arbeitgebende mit ein. Einblicke ins Unternehmen aus Sicht des Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden sind dabei notwendig, um das Unternehmen nahbarer zu potenziellen Bewerbern erscheinen zu lassen. 

5. Adaption von neuen Kenntnissen – Verbesserung der Personalstrategie

Die Mitarbeiterbefragungen, die turnusmäßig stattfinden, stellen wertvolle Informationen für das Unternehmen dar. Das eingeholte Feedback sollte genau ausgewertet und anschließend in die Personalstrategie mitaufgenommen werden. So kann der Arbeitsablauf im Büro, die Zusammenarbeit innerhalb des Teams und die Beziehung zum Einzelnen unterstützt werden. Der Beginn des neuen Jahres scheint ein passender Zeitpunkt zu sein, die eingeholten Meinungen sorgfältig in bestehende Strategien einzubauen.

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