Soziale Kompetenz
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Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz ist in der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Fähigkeit. Wer Sozialkompetenz besitzt, ist angenehm im Umgang, kommuniziert gut, kann auf andere eingehen und nimmt Kritik nicht persönlich. Diese Kompetenzen sind in einem Team, das täglich zusammenarbeiten muss, kaum hoch genug zu schätzen. Deshalb fragen Unternehmen die Bewerberinnen und Bewerber häufig nach ihren Soft Skills, die neben der fachlichen Fähigkeit oft entscheidend sind.

Soziale Kompetenz lässt sich nicht messen

In der Bewerbung geben die meisten Arbeitssuchenden ihre Soft Skills als Fähigkeiten an. Die Schwierigkeit hier ist, dass die Verantwortlichen aus der Personalabteilung keine Möglichkeit haben, diese zu prüfen: Anders als Hard Skills, also messbare und belegbare Qualifikationen, lassen sich Soft Skills nicht beweisen. Sie zeigen sich erst im Umgang der betreffenden Person mit anderen. Daher versuchen in der HR Beschäftigte, sich im Vorstellungsgespräch ein möglichst gutes Bild der „Person aus der Bewerbung“ zu machen.

Sozialkompetenzen sorgen dafür, dass eine Person als sympathisch und positiv wahrgenommen wird. Die Zusammenarbeit erscheint als angenehm, das Miteinander als harmonisch. Empathie, soziale Intelligenz und ein Handeln nach vertretbaren Werten und Grundsätzen zählen zur sozialen Kompetenz. Entsprechend haben diese besonderen Kompetenzen einen direkten Einfluss auf die Employability einer Person und fördern diese: Emotionale Intelligenz, Umgänglichkeit und Teamfähigkeit sind ebenso wichtig wie Fachwissen.

Beispiele für soziale Kompetenz

Sozialkompetenzen helfen als Fähigkeiten dabei, unangenehme Situationen aufzulösen und Missverständnisse sowie Dissonanzen zu beseitigen. Nicht jede Kompetenz ist allerdings für jede Stelle gleich gut geeignet. Es gibt eine ganze Reihe sozialer Fähigkeiten, die eine Person für die Arbeit im Team qualifizieren, etwa:

  • Teamfähigkeit – die Person engagiert sich, interagiert gut und konstruktiv mit den anderen, hilft aus und unterstützt und lässt es auch bei Meinungsverschiedenheiten nie an Respekt fehlen.
  • Kritikfähigkeit – die Person nimmt Kritik nicht persönlich, sondern betrachtet sie als hilfreichen Tipp für die Verbesserung. Sie formuliert Kritik selbst sachlich und konstruktiv.
  • Kommunikationsfähigkeit – die Person formuliert klar und verständlich, in angenehmem Ton, und ist imstande, das von Kolleginnen und Kollegen Gesagte richtig zu interpretieren.
  • Anpassungsfähigkeit – kommt es im Arbeitsalltag zu plötzlichen Änderungen, akzeptiert die Person die neue Situation und passt sich ihr flexibel an.

Es gibt aber auch Beispiele sozialer Kompetenzen, die vor allem für Führungskräfte wichtig sind. Dazu zählen etwa:

  • Eigeninitiative – die Person ist bereit und in der Lage, Verantwortung zu tragen und selbstständig und kompetent Entscheidungen zu treffen.
  • Empathie – die Person ist gut darin, die Gedanken und Gefühle anderer zu erkennen, nachzuvollziehen und korrekt einzuordnen. Sie reagiert auf angemessene Weise und löst durch ihr Verhalten angespannte Situationen auf.
  • Begeisterungsfähigkeit und Charisma – die Person kann sich für das Unternehmen und die Aufgaben begeistern und verfügt zusätzlich über eine Ausstrahlung, die es ihr erlaubt, andere mitzureißen. Charismatische und begeisterungsfähige Vorgesetzte können die Mitarbeitenden auf besondere Weise motivieren.
  • Durchsetzungsvermögen – die Person ist zwar sozial kompetent, verliert aber das Ziel nicht aus den Augen. Sie argumentiert sachlich und zugewandt, steht aber für ihre Überzeugungen ein.

Für Führungskräfte ist es zudem besonders wichtig, interkulturelle Kompetenzen zu besitzen. Diese lassen sich allerdings erlernen, meist in Schulungen, Coachings oder Seminaren. Eine gute Basis ist allerdings, offen und sozial eingestellt zu sein und Menschen aus fremden Kulturen vorurteilsfrei zu begegnen. Diese Eigenschaften sollten Vorgesetzte auch bei ihren Teams fördern.

Soziale Kompetenz ist erlernbar

Manche Menschen zeigen von Natur aus ein soziales Verhalten, anderen fällt es schwerer. Allerdings lässt sich Sozialkompetenz bis zu einem gewissen Grad erlernen: Gerade für (angehende) Führungskräfte gibt es entsprechende Seminare. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen unter anderem aktives Zuhören und das Signalisieren von Verständnis, Wissensvermittlung und Diskussionsführung, die Leitung von Gruppen sowie das Vermitteln in Konfliktsituationen.

 

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