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Lohnnebenkosten Arbeitgeber

Die Kosten für einen Arbeitnehmer beziehen sich nicht nur auf den Lohn oder das Gehalt. Rund 21% vom Bruttolohn des Arbeitnehmers sind sogenannte Lohnnebenkosten. Diese setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Dazu zählen neben Sozialabgaben (zum Beispiel eine Sozialversicherung wie Krankenversicherung, Rentenversicherung oder Arbeitslosenversicherung) auch Umlagen und unterschiedliche Zuwendungen.

Da durch diese Lohnnebenkosten die Lohngesamtkosten steigen, werden die Lohnnebenkosten auch als indirekte Arbeitskosten bezeichnet. Bezahlt werden diese vom Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer bemerkt diese nicht direkt.

Für alle interessierten Arbeitnehmer erläutern wir im folgenden Artikel, aus welchen Komponenten sich die Lohnnebenkosten zusammensetzen und wie sie berechnet und vom Arbeitgeber abgeführt werden.

Inhalt

Was genau sind die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber?

Werden die Kosten für einen Mitarbeiter berechnet, genügt es nicht, ausschließlich das Bruttogehalt einzuplanen. Die zusätzlichen Lohnnebenkosten, die das Unternehmen als Arbeitgeberanteil zahlen muss, sind ebenfalls zu beachten. Zu diesen Zusatzkosten gehören unter anderem Sozialversicherungsbeiträge und Sonderzuwendungen. Alle diese zusätzlichen Zahlungen gehören zu den Personalkosten, die für ein Unternehmen auf der Ausgabenseite stehen. Die Hälfte zahlt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber.

Die Lohnnebenkosten unterteilen sich in den gesetzlichen Anteil, den variablen Anteil und den freiwilligen Anteil.

Der gesetzliche Anteil umfasst die Sozialversicherungsbeiträge, Umlagen und Lohn- beziehungsweise Gehaltsfortzahlungen.

Der variable Teil setzt sich aus Kosten für die mögliche Berufsbekleidung, tarifvertragliche Zuwendungen, Kosten für Weiterbildungen oder Fortbildungen, Kosten für Umzüge oder branchenspezifische Zuwendungen zusammen.

Der freiwillige Anteil für den Arbeitgeber umfasst unter anderem freiwillige Sozialleistungen, Zuschüsse oder Zulagen und sogenannte Gratifikationen.

Während der gesetzliche Anteil immer festgeschrieben ist, hängen die variablen Kosten und die freiwilligen Kosten vom jeweiligen Unternehmen ab. Nicht jeder Mitarbeiter benötigt beispielsweise Arbeitskleidung, die das Unternehmen bezahlt oder bezuschusst.

Wie setzen sich die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber zusammen?

Je nachdem, wie viel gesetzliche, variable und freiwillige Lohnnebenkosten der Arbeitgeber zahlt, entsteht in der Gesamtsumme ein variabler Betrag. Dieser setzt sich aus der Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung und Insolvenzgeldumlage zusammen.

Die Krankenversicherung der Krankenkasse macht etwa 7,3% der Lohnnebenkosten aus.

Die Pflegeversicherung beträgt 1,52% der Lohnnebenkosten für den Arbeitgeber. Ist das Unternehmen in Sachsen ansässig, sind es nur 1,025%.

Hinzu kommt die Rentenversicherung, die zwischen 9,30% und 15,40% liegt.

Die Arbeitslosenversicherung liegt bei 1,2%, die Unfallversicherung fällt unterschiedlich hoch aus.

Zusätzlich gibt es eine Insolvenzgeldumlage, die 0,06% beträgt.

Diese Beträge sind festgeschrieben und können durch den Arbeitgeber nicht beeinflusst werden.

Wie werden die Lohnnebenkosten vom Arbeitgeber abgeführt?

Nicht nur der Arbeitgeber zahlt die Sozialleistungen und sonstigen Umlagen, auch der Arbeitnehmer wird zur Kasse gebeten. Daher werden gesamthaft alle Sozialabgaben inklusive Arbeitnehmeranteil und Arbeitgeberanteil vom Arbeitgeber einbehalten und anschließend den jeweiligen Versicherungsträgern direkt überwiesen.

Der Arbeitnehmer selbst muss ich um die Begleichung der Sozialabgaben nicht kümmern. Vielmehr ist der Arbeitgeber hier in der Pflicht, die Abrechnung mit den jeweiligen Institutionen monatlich vorzunehmen.

Hinweis: Die erklärten Kosten sind für den Arbeitgeber nicht auf den Lohn- und Gehaltszetteln zu finden. Dort ist lediglich das Bruttoentgelt samt aller Abzüge und Zulagen vermerkt.

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