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Employer Branding

Eine starke Arbeitgebermarke aufbauen

Zufriedene Arbeitnehmer stehen gern morgens auf und gehen motiviert zur Arbeit, fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl und reden positiv über ihren Arbeitgeber.

Maßnahmen, um das eigene Employer Branding zu verbessern und die Arbeitgebermarke zu stärken, sind heute gefragt wie nie. Wir beleuchten das Thema und geben Tipps zum Personalmarketing.

Aber was ist eigentlich Employer Branding? Per Definition ist Employer Branding – auf deutsch Arbeitgebermarkenbildung – eine strategische Maßnahme in Unternehmen, bei der Marketing-Konzepte angewandt werden, um das eigene Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt abzugrenzen. Man unterscheidet allgemein hierbei zwischen internen und externen Maßnahmen. 

internes Employer Branding

Unter diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die sich auf die eigenen Mitarbeiter fokussieren. Die interne Stärkung der Arbeitgebermarke fängt bei guten Arbeitsbedingungen an oder auch bei der Zurverfügungstellung von Goodies wie kostenlosen Getränken oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein attraktiver Arbeitgeber sollte seinen Mitarbeitern nicht nur Goodies bieten, sondern ein vollständiges Benefitkonzept. Zur Stärkung des eigenen Image bietet es sich z. B. auch an, Mitarbeiter in Fotoshootings zu Marketingzwecken einzubinden oder die Arbeitnehmer gleich zu Corporate Influencern auszubauen. Corporate Influencer können für Unternehmen extrem wertvoll sein, wie Horizont in diesem Artikel näher beleuchtet. Arbeitgeber, die gezielt die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter einsetzen, werden oft positiv wahrgenommen. Mitarbeiter, die von ihrem Job und dem Arbeitsumfeld überzeugt sind, nutzen dann auch gern Social Media, um den Arbeitgeber zu empfehlen oder teilen eher inhaltliche Beiträge des Arbeitgebers. 

Ziele des internen Employer Brandings können die Steigerung der Mitarbeitermotivation, Fluktuationssenkung, Verringerung von Krankheitstagen und Ähnliches sein. Ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme der Mitarbeiter sind dabei ebenso Voraussetzung für erfolgreiches Employer Branding wie die Bereitschaft, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues zu probieren. 

Sämtliche Maßnahmen sollten dabei auf Grundlage einer Employer Value Proposition (EVP). Mit der EVP definiert ein Unternehmen seine Angebote und Erwartungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine gut ausgearbeitete EVP trifft Aussagen zur Arbeitsumgebung, spiegelt die Unternehmenskultur wieder, kommuniziert Werte, schärft die Identität des Arbeitgebers, stärkt die Arbeitgebermarke und erleichtert das Personalmarketing. Die Entwicklung erfolgt im Regelfall mit den Mitarbeitern gemeinsam und ist kein Top-Down-Prozess. Im Unternehmen erfordert eine EVP ausführliche und transparente Kommunikationsstrategien und -wege. Hierfür eignen sich Werkzeuge wie das Intranet, Newsletter, ein Unternehmensblog oder Apps, die einen direkten Draht zum Mitarbeiter aufrecht halten. 

Einen lesenswerten Artikel zum Thema EVP, der über die Definition hinaus geht, haben die Kollegen von Personio in ihrem Blog veröffentlicht

externes Employer Branding

Wie der Begriff schon sagt, werden hier Maßnahmen und Strategien zusammengefasst, die nach außen wirken. Externes Employer Branding wirkt vor allem im Recruiting. Hierbei gilt: Hebe dich von der Masse ab, wenn du auf Karriereseiten über dein Unternehmen sprichst und nutze überzeugende Alleinstellungsmerkmale, die dich auszeichnen und von Konkurrenten in der Branche abheben. Jeder Arbeitgeber bietet gute Karrierechancen oder eine attratktive Vergütung. Damit holt man keine Talente hinterm Ofen vor. Wichtig dabei: bei der Vermittlung der eigenen Werte kommt es vor allem auf Authentizität an. Wenn die EVP intern nicht umgesetzt und gelebt wird, ist es aussichtslos, diese neuen Bewerbern im Recruiting zu vermitteln. 

Beim externen Employer Branding ist es ratsam, ein durchdachtes Strategiepapier zu entwickeln. Gegebenenfalls lohnt es sich auch, eine darauf spezialisierte Agentur zu beauftragen. Einen solchen Experten hatten wir auch in unserer Webinar-Reihe bereits zu Gast: Jonas Buddenkotte von Goodman Masson. Jonas berichtete von seinen Erfahrungen, welche Maßnahmen Produktivität und Mitarbeiterbindung verbessern können. Reinschauen oder reinhören ausdrücklich empfohlen!

Bei all dem gilt es zu definieren, welche Zielgruppen als Bewerber auf dem Arbeitsmarkt angesprochen werden sollen. Begib dich aber auch in die Position auf der anderen Seite des Tisches: Was erwarten potenzielle Talente von deinem Unternehmen? Wie möchte ein Bewerber behandelt werden? Wie mit einem Bewerber kommuniziert wird, sagt mehr über die Unternehmenskultur und die Werte aus, als es ein Textblock in einer Stellenanzeige ausdrücken kann.

Beispiele für Employer Branding Maßnahmen

Welche Maßnahmen kann ich durchführen, um mich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren?

  • Pflege deine Karrierewebsite! Der Karrierebereich ist das wertvollste Gut nach außen, um Talenten dein Unternehmen zu zeigen. Spricht deine Zielgruppe passend an und halte alle Informationen up to date!
  • Nutze deine Social Media Kanäle! Bilder sagen oft mehr als Worte. Nutze Social Media, um Insights zu präsentieren. Zeige deinen Arbeitsalltag im Unternehmen!
  • Baue ein Mitarbeiternetzwerk auf! Deine Mitarbeiter sollten die Gelegenheit haben, sich auszutauschen. Fördere dies, indem du ihnen Plattformen hierfür zur Verfügung stellst!
  • Nimm an Arbeitgeberrankings teil! Wovor scheust du dich, wenn du vom Klima in deinem Unternehmen überzeugt bist? Eine gute Bewertung bei kununu oder das TOP JOB-Gütesiegel helfen dir, deine Zielgruppen zu überzeugen. 
  • Gewinne deine Mitarbeiter als Botschafter! Deine Mitarbeiter reden nahezu täglich über ihren Job. Hilf deinen Mitarbeitern und gib ihnen z.B. einen Elevator Pitch zu deinem Unternehmen mit an die Hand. Den Rest übernimmt dein Mitarbeiter sowieso. 
  • Schaffe ein einzigartiges Arbeitsumfeld! Eine wichtig, vor allem aber oft auch schnell umsetzbare Maßnahme. Benefits und Benefitkonzepte lassen sich mit einem digital Anbieter wie Belonio schnell umsetzen und wirken sofort. 

Überwachung der Employer Branding Strategie und dein persönlicher Start

Eine Employer Branding Strategie, die das eigene Image und die Arbeitgebermarke verbessern soll, erfordert immer, dass du die eigenen Maßnahmen kritisch selbst überprüfst. Ob Werbemittel, Karriereseite oder Kommunikation nach innen und außen. Voraussetzung dafür ist erstmal Transparenz. Du musst wissen, welche Maßnahmen du aktuell durchführst. In Sachen Benefits (monetäre sowie nicht-monetäre) nehmen wir dir diese Arbeit mit Belonio ab. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dir mit möglichst wenig Aufwand maximalen Ertrag zur Verfügung zu stellen. Unsere Benefits verursachen – einmal eingerichtet oder per Schnittstelle bedient – keinen Pflegeaufwand durch deine HR-Abteilung oder deine Personalverantwortlichen. 

Bei Belonio bieten wir übrigens einen kostenlosen Einstieg in das Thema Employer Branding an. Mit unseren JobGoodies kannst du bereits bestehende Benefits wie Getränkeversorgung, Parkplatz und Co visualisieren.  Mit Belonio kannst du aber auch große Schritte in Richtung eines verbesserten Employer Brandings und einer optimierten Arbeitgebermarke gehen: Wir beraten dich gern und stellen dir unsere Benefitkonzepte vor, mit der wir auch in deinem Unternehmen individuelle Herausforderungen lösen können. Nimm einfach Kontakt mit uns auf oder starte mit einer kostenlosen Demo!

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