Aufgepasst: Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung ab dem 01.10

Ab dem 01.10. tritt die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung nach Erlass des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Kraft. Informieren Sie sich jetzt, was alles zu beachten ist, sodass Sie und Ihre Mitarbeitenden sorgenfrei in den Oktober rutschen können. Erfahren Sie außerdem, wie Ihre Mitarbeitenden von den Einschränkungen profitieren können. 

Es ist zu erwarten, dass die Corona-Zahlen in den kalten Herbstmonaten steigen werden, da der Sommer bereits viele Neuinfektionen mit sich brachte. Dabei ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch in Innenräumen, weshalb das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beschloss, erneut Schutzverordnungen in Betrieben einzuführen. Mit diesem Beschluss soll das Gesundheitswesen, die kritische Infrastruktur und die Wirtschaft entlastet werden. Aber auch einhergehende Arbeits- und Produktionsausfälle sollen so eingedämmt werden. Die Arbeitsschutzverordnung tritt am 1.10. 2022 in Kraft und wird voraussichtlich am 7.4.2023 aufgehoben. 

Betriebliche Mindestmaßnahmen, die zu beachten sind

  • Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen
  • Bewahrung der Hygieneregeln, wie Nies- und Hustetiketten
  • regelmäßige Lüftung in Innenräumen 
  • Reduzierung der betriebsbedingten Kontaktpersonen
  • Wiedereinführung der Maskenpflicht, wo Maßnahmen nicht eingehalten werden können oder nicht ausreichen

Testoptionen, Impfangebote und Möglichkeit für Homeoffice

Zusätzlich sollen Betriebe auf Optionen zum kostenfreien Testen für alle in Präsenz arbeitenden Beschäftigten prüfen und Möglichkeiten zum Remote arbeiten schaffen. Auch sind Aufklärungsarbeiten über Erkrankungen an Covid-19 und deren möglichen Folgen zu leisten und über Impfmöglichkeiten zu informieren. Dabei sollten auch Impfangebote während den Arbeitszeiten zugelassen werden.

Arbeit 4.0: Umstrukturierung statt Einschränkung

Die neuen Pflichtverordnungen sind nicht direkt als Einschränkungen, sondern vielmehr als eine Umstrukturierung zu sehen. Durch die zunehmende Verlagerung ins Homeoffice entstehen neue Möglichkeiten, die sich zum Teil auch schon zu Beginn der Pandemie offenbarten. Mehr Zeit mit der Familie, ausgewogenere Balance zwischen Arbeit und Freizeit, Perspektivenwechsel auf diverse Arbeitsbereiche sind nur einige Beispiele, die durch das plötzliche Arbeiten von Zuhause hervorgegangen sind. Allerdings fokussieren sich viele Unternehmen nach der Aufhebung des Lockdowns zunehmend wieder darauf, die Arbeit im Büro attraktiv zu gestalten. Durch ein umfangreiches Angebot an Essen in der Kantine, dem Obstkorb in der Büroküche und einer hippen Bürolandschaft werden Arbeitnehmende ins Büro gelockt, um die Mitarbeiterbindung und der Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken.

Arbeit 4.0 – Wie man das neue Normal umsetzt

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Jedoch profitiert von diesem Angebot nur der Teil der Arbeitnehmenden, die regelmäßig ins Büro gehen. Durch die neuen Verordnungen wird zunehmend remote gearbeitet, weshalb Mitarbeitende nicht mehr solche Vorteile, wie oben genannt, nutzen können. Aus diesem Grund muss in der neuen Normalität eine Benefitwelt geschaffen werden, die schnell und einfach an die aktuellen Bedürfnisse anpassbar sind. Sodass nicht nur nach Hubertus Heil, dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, die betrieblichen Maßnahmen flexibel an das Infektionsgeschehen angepasst werden können, sondern auch die versprochenen Vorteile des Unternehmens. Denn: der Nutzen von Mitarbeiterbenefits sollte nicht da aufhören, wo ein erhöhtes Infektionsrisiko anfängt.

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